Die 12 HĂ€user in der Astrologie — Symbolik und UrsprĂŒnge

Die astrologische Unterteilung des Himmels in sechs Regionen ĂŒber und sechs Regionen unter dem Horizont, ging mit der Berechnung des Aszendenten einher und fand erstmals im hellenistischen Griechenland statt. Dort finden sich folglich auch die Wurzeln der Bedeutungen dieser zwölf Regionen bzw. Orte und HĂ€user, wie sie genannt werden. Doch wie genau kam es zur Entstehung der HĂ€user und ihrer Symbolik? Darum geht es in diesem Artikel.

Ausgangspunkt astronomische Beobachtungen

Die Aufteilung des Himmels in zwölf Regionen basiert auf der Bewegung der Erde um ihre eigene Achse, derer zur Folge die Planeten tĂ€glich scheinbar im Osten auf- und im Westen untergehen. Dies zeigt sich am deutlichsten durch die Bewegung der Sonne und das damit verbundene Wechselspiel von Tag und Nacht, welches teils Grundlage fĂŒr die Symbolik der HĂ€user ist.

In einer horoskopischen Zeichnung gibt es vier HĂ€user, die mit den astronomischen Begebenheiten, die zu Tag und Nacht fĂŒhren, einhergehen. Diese werden EckhĂ€user genannt. Am Beispiel der Sonne wird die Besonderheit dieser HĂ€user schnell sichtbar. Im 1. Haus steigt die Sonne ĂŒber den Horizont – es wird Tag. Im 10. Haus steht sie am höchsten am Himmel – es ist Mittag. Im 7. Haus sinkt sie unter den Horizont – es wird Nacht. Im 4. Haus erreicht sie schließlich ihren Tiefpunkt – es ist Mitternacht. Diese Beobachtung ist eine der Grundlagen der HĂ€userlehre.

Die Grafik unten veranschaulicht die tĂ€gliche scheinbare Bewegung der Sonne von ihrem Aufgang zu ihrer Kulmination ĂŒber ihren Untergang und letztlich dem Erreichen ihres Tiefpunktes. Ebenfalls in der Grafik eingezeichnet sind durch diese Begebenheiten ausgelösten Hauptassoziationen der EckhĂ€user.

Sonne in EckhÀusern
EckhĂ€user und tĂ€glicher scheinbarer Wandel der Sonne von ihrem Aufgang zu ihrer Kulmination ĂŒber ihren Untergang hin zu ihrem Tiefpunkt. In einer horoskopischen Zeichnung liegt Ost links und West rechts. Die Sonne steigt also in der Grafik links ĂŒber den Horizont.

Zu den Bedeutungen der einzelnen HĂ€user und deren Entstehung trugen neben den oben aufgefĂŒhrten astronomischen Begebenheiten noch andere Faktoren bei. Zu diesen kommen wir etwas spĂ€ter. Im nĂ€chsten Abschnitt soll erst einmal geklĂ€rt werden, was man denn ursprĂŒnglich mit dem Begriff “Haus” gemeint hat.

Terminologie — Tierkreiszeichen, Orte, HĂ€user und deren Herrscher

Mit HĂ€usern meint man in unserer Zeit generell die Aufteilung des Horoskops in zwölf Sektoren. Diese geben seit jeher Aufschluss ĂŒber die verschiedenen Lebensbereiche des Horoskopeigners. UrsprĂŒnglich sprach man von Orten (gr. topoi), wenn man die zwölf Sektoren des Horoskops meinte. Der Begriff Haus war dennoch in stetigem Gebrauch, wenn es um die zwölf Orte ging. Jedoch meinte man mit HĂ€user (gr. oikoi) die Tierkreiszeichen die den Planeten zugesprochen sind. Der Begriff Haus bezieht sich also auf die Herrschaft eines Planeten ĂŒber ein Zeichen. Die Tierkreiszeichen sind also die Domizile (das Zuhause) der Planeten. Wie kommt es nun zur Verwendung des Begriffs Haus wenn es um die Orte geht?

UrsprĂŒnglich war es vorgesehen, dass die Tierkreiszeichen mit den Orten ĂŒbereinstimmen und somit jedes Zeichen einen Lebensbereich auf seine Weise “fĂ€rbt” bzw. die BĂŒhne fĂŒr den besagten Lebensbereich darstellt. Das bedeutet: Tierkreiszeichen = Ort = Lebensbereich. Dies ist ein ganz entscheidender Punkt, denn fĂŒr die astrologische Deutung der zwölf Lebensbereiche sind die Herrscherplaneten der Zeichen, und somit Orte, von grosser Bedeutung. Diese werden nĂ€mlich zum individuellen Signifikator der Lebensthemen in einem Horoskop.

Nach traditionellem Modell werden also jedem der zwölf Sektoren im Horoskop eines der Tierkreiszeichen zugeordnet, oder anders gesagt: die Tierkreiszeichen selbst werden zu den zwölf HÀusern.

Wir haben es hier also mit dem GanzzeichenhĂ€usersystem bzw. kurz GanzzeichenhĂ€usern (GZH) zu tun. Dieses HĂ€usersystem ist das Älteste und unterscheidet sich wesentlich von anderen Unterteilungen. Zum Vergleich: In anderen HĂ€usersystemen, wie z.B. Koch oder Placidus, kann sich ein “Haus” ĂŒber mehrere Tierkreiszeichen strecken oder aber es fallen mehrere “HĂ€user” in ein und dasselbe Zeichen. Hier hat der Begriff Haus jedoch nichts mit der ursprĂŒnglichen Bedeutung des Ortes als Domizil eines Planeten zu tun.

Wie funktioniert nun die Bestimmung der HĂ€user im GanzzeichenhĂ€usersystem? Im GZH bestimmt der Aszendent das Zeichen des ersten Hauses, ist aber nicht “Spitze” desselbigen. FĂ€llt der Aszendent z.B. auf 14° Fische, bildet dieses Zeichen mit all seinen 30° das erste Haus. Das zweite Haus wĂ€re dann Widder, das dritte Stier usw. Die unten stehende Grafik gibt dieses Beispiel visuell wieder. UrsprĂŒnglich wurde der Aszendent Stundenschauer (gr. horoskopos) genannt. Der Stundenschauer ist traditionell der wichtigste Punkt im Horoskop, auch gerade weil er Grundlage fĂŒr die Zeichenverteilung der zwölf Orte ist.

Grafik: GZH mit ASZ Fische
Beispiel der HÀuserverteilung im GanzzeichenhÀusersystem mit Stundenschauer/Aszendent 4° Fische. Der Stundenschauer markiert das Zeichen des ersten Ortes. Die folgenden Orte werden jeweils den nachstehenden Tierkreiszeichen des ersten Ortes zugeordnet. Im GZH-System ist ein Zeichen gleich ein Ort bzw. Haus.

In der Antike wurden neben den GanzzeichenhĂ€usern zusĂ€tzlich das Ă€quale HĂ€usersystem, nach dem sich alle Spitzen der zwölf Orte nach dem Grad des Aszendenten richten, und die heutzutage unter dem Namen Porphyrius-HĂ€user bekannte Unterteilung, verwendet. Letztere war ĂŒbrigens keine Erfindung des gleichnamigen Astrologen, sondern wurde schon von Vettius Valens in seinem Werk Anthologie (Buch 3, Kapitel 2) vorgestellt. Diese beiden HĂ€usersysteme dienten vorrangig zum Ermitteln der WirkungsstĂ€rke der Planeten. FĂŒr das Untersuchen der Lebensbereiche wurden aber immer die GanzzeichenhĂ€user verwendet.

Als Herrscher der Tierkreiszeichen, und somit der zwölf Orte bzw. HĂ€user, dienen die sieben traditionellen Planeten. Die Zuordnung dieser zu den Tierkreiszeichen sieht wiefolgt aus: SchĂŒtze und Fische sind die HĂ€user/Domizile des Jupiter, Widder und Skorpion die des Mars, Steinbock und Wassermann sind die HĂ€user des Saturn, Zwillinge und Jungfrau die des Merkur, Stier und Waage sind die Domizile der Venus. Schließlich ist Krebs das Haus des Mondes und Löwe das der Sonne. Die nachstehende Grafik zeigt die traditionellen Herrscher der Tierkreiszeichen in ihren HĂ€usern (Domizilen).

Grafik: Planetenherrscher in ihren Domizilen
Die sieben traditionellen Planeten als Herrscher der Tierkreiszeichen. Die zwölf Zeichen sind gleichfalls die HÀuser/Domizile der Planeten.

Anmerkung: Ich verwende in diesem Artikel die Begriffe Haus und Ort teils synonym, um eine bessere Lesbarkeit zu erlangen. An einigen Stellen habe ich mich jedoch bewusst fĂŒr den einen oder anderen Begriff entschieden um die ursprĂŒngliche Bedeutung hervorzuheben.

Grundbausteine der Symbolik der Orte

Zur Zeit der Antike gab man den zwölf Orten zusÀtzlich zu der gebrÀuchlichen Verwendung von Numeralien (erster Ort, zweiter Ort usw.) symbolische Namen. Die Bezeichnungen und Bedeutungen dieser leiten sich von verschiedenen Faktoren ab. Im Allgemeinen kann man jedoch drei Grundbausteine identifizieren. Zu diesen kommen wir jetzt.

Wie oben bereits erwĂ€hnt, liegt eine der Grundlagen der HĂ€usersymbolik in der Bewegung der Erde um ihre eigene Achse und des dadurch scheinbaren tĂ€glichen Wandels der Planeten von Aufgang zu Kulmination ĂŒber Untergang hin zu Tiefpunkt. Die vier sog. EckhĂ€user, also die HĂ€user 1, 10, 7 und 4, die symbolisch mit diesen astronomischen Begebenheiten einhergehen, werden auch kardinale HĂ€user genannt (von lat. cardo = Dreh-, Wende-, Angelpunkt). Die Bezeichnung Eckhaus grĂŒndet sich vermutlich auf PtolemĂ€us, der als Synonym fĂŒr den sonst ĂŒblich gebrĂ€uchlichen griechischen Begriff kentron, den ebenfalls griechischen Begriff gonia verwendet. Dieser bedeutet soviel wie “Ecke” oder “Winkel”.

In den antiken griechischen Schriften werden die EckhĂ€user also als kentra bezeichnet, was soviel wie “Zentren”, “Stacheln” oder “Drehpunkte” bedeutet. Diese Übersetzungen geben Aufschluß ĂŒber wesentliche inhaltliche Bedeutungen des Urbegriffs. Zum einen werden Planeten in den EckhĂ€usern bildlich gesprochen zum aktiven Handeln “angestachelt”. Gleichzeitig bilden die EckhĂ€user die Mitte, also das Zentrum, einer Ecktriade. Eine Ecktriade besteht aus einem Eckhaus, dem ihm vorangehenden (fallenden) und nachstehenden (folgenden) Haus. Insgesamt gibt es vier Ecktriaden.

Die Unterteilung der Orte in kardinale, fallende und folgende Orte trÀgt nun ebenfalls zur Entstehung der Symbolik der HÀuser bei. So werden zum Beispiel alle fallenden Orte (3, 6, 9, 12) mit dem Thema Reisen in Verbindung gebracht, da sich Planeten in diesen von den Ecken weg bewegen.

Grafik: Ecktriaden
Die vier Ecktriaden, die sich jeweils aus kardinalem, folgendem und fallendem Ort zusammensetzen. Mit TĂŒrkis ist die Ecktriade bestehend aus Ort 2, 1 und 12 gekennzeichnet. Rot kennzeichnet die Ecktriade bestehend aus Ort 11, 10 und 9. Die Ecktriade der Orte 8, 7 und 6 ist mit Blau markiert. Schließlich kennzeichnet die Farbe Braun die Ecktriade der Orte 5, 4 und 3.

Desweiteren spielt die Beziehung der einzelnen Orte zum Aszendeten bzw. ersten Ort eine Rolle. Orte, die das erste Haus durch einen der fĂŒnf Hauptaspekte (Konjunktion, Sextil, Trigon, Quadrat, Opposition) aspektieren, tragen positive Bedeutungen. Orte, die in keinem der Hauptaspekte zum Aszendenten stehen, werden im Allgemeinen mit negativen Themen in Verbindung gebracht, denn Planeten in ihnen können den Aszendenten (der fĂŒr den Horoskopeigner selbst steht) durch den fehlenden Aspekt nicht positiv unterstĂŒtzen.

Es gibt vier HĂ€user, die das erste Haus mit dem Aszendenten traditonell nicht aspektieren. Dies sind die HĂ€user 2, 6, 8 und 12, welche als “ungĂŒnstige” oder “böse” Orte bezeichnet werden. Hier sei gesagt, dass Planeten in diesen Orten durch weitere Faktoren durchaus positiv wirken können, die Themen aber, die diese HĂ€user spiegeln, generell einen negativen Anklang haben. Das zweite Haus nimmt eine gewisse Sonderstellung ein. Neben der negativen Symbolik, die durch seine Bezeichnung als “Tor des Hades” ausgedrĂŒckt wird, werden mit dem zweiten Haus auch positive Themen assoziiert, so z.B. WohltĂ€tigkeit. Hier wirkt die Tatsache, dass das zweite Haus zu den folgenden HĂ€usern gehört, sowie durch ein Trigon zum zehnten Haus, welches fĂŒr das öffentliche Leben steht, konfiguriert ist. Man sieht also an diesem Beispiel, dass das Zusammenspiel verschiedener Faktoren wesentlich zur Entstehung der Bedeutung der HĂ€user beigetragen hat.

Grafik: Hauptaspekte
Die fĂŒnf Hauptaspekte in Bezug zum ersten Ort, der durch den Aszendenten markiert wird. Die in der Grafik braun gekennzeichneten Orte werden “ungĂŒnstige” oder “böse” Orte genannt, da sie in keinem traditionellen Aspekt zum ersten Ort und Aszendenten stehen – Planeten in ihnen den Aszendenten also nicht “sehen” können.

Weiterhin wichtig fĂŒr die Entstehung der Symbolik der HĂ€user sind die sogenannten Freuden der Planeten. So zum Beispiel hat die Venus ihre Freude im fĂŒnften Haus, worauf dieses Haus mit Wohltaten und körperlichen Freuden assoziiert wird. Das Konzept der Freuden ist sehr umfangreich und es ist hier nicht möglich, dieses ausfĂŒhrlich zu schildern. Trotzdem möchte ich kurz Aufmerksamkeit auf die Verteilung der Planeten in Bezug auf die zwei HemisphĂ€ren, lenken. Es ist nĂ€mlich erwĂ€hnenswert, dass sich im Schema der Freuden die Nachtplaneten Venus und Mars zusammen mit ihrem Herrscher, dem Mond, in der unteren, die Tagplaneten Saturn und Jupiter, angeleitet von der Sonne, aber in der oberen HemisphĂ€re befinden. Da die Sonne mit dem Geist und der Mond mit dem Körper assoziiert werden, werden die HĂ€user unter dem Horizont im Allgemeinen mit Materiellem und eher Konkretem in Verbindung gebracht, wobei die HĂ€user ĂŒber dem Horizont generell eher fĂŒr mentale Dinge stehen.

Merkur, der in der Mythologie Zugang sowohl in himmlische SphĂ€ren als auch zur Unterwelt hat, hat seine Freude im ersten Haus – das Haus in welchem die Sonne aufsteigt, welches also die Grenze (Horizont, Aszendent) von Tag und Nacht sowie “Oben” und “Unten” innehĂ€lt. So findet sich also die Symbolik des Merkur als Botschafter zwischen den Welten auch in seiner Freude im ersten Haus wieder, denn Merkur kann im ersten Ganzzeichenhaus sowohl ĂŒber als auch unter dem Horizont plaziert sein.

Grafik: Freuden der Planeten
Die Freuden der Planeten. Die Tagplaneten Jupiter und Saturn haben ihre Freude zusammen mit der Sonne in der oberen HemisphÀre (TaghÀlfte). Die Nachtplaneten Venus und Mars haben ihre Freude zusammen mit dem Mond in der unteren HemisphÀre (NachthÀlfte).

Synthese der Grundbausteine – Namen und Bedeutungen der zwölf Orte

Die oben dargestellten drei Grundbausteine (Konzept der Ecktriaden, Aspektierung zum ersten Ort und Aszendenten, Freuden der Planeten) tragen nun gemeinsam zur Entstehung der Bezeichnungen als auch Bedeutungen der zwölf Orte bei. In der folgenden Grafik sind die symbolischen Namen der zwölf Orte aufgefĂŒhrt, die man damals zusĂ€tzlich zur numeralischen Benennung verwendete. Ebenfalls in der Grafik angegeben sind die griechischen Namen der Orte (Ă€ußerer Ring).

Der erste Ort hatte ursprĂŒnglich mehrere Namen. So sprach man von ihm, neben dem in der Grafik aufgefĂŒhrten und meist gebrĂ€uchlichen Sinnbild des Steuerruders (gr. oiax), auch von Stunde (gr. hƍra), Erhebung (gr. anaphora), Aufgang (gr. anatole) und Aszendent (gr. anatellon). Der Begriff Stundenschauer (gr. horoskopos) meinte im Allgemeinen ebenfalls den gesamten ersten Ort.

Grafik: Bezeichnungen der zwölf Orte
Symbolische Bezeichnungen der zwölf Orte. Im Ă€ußeren Ring sind die griechischen Benennungen angegeben.

Die Grundbedeutungen der zwölf Orte sind in der folgenden Grafik wiederzufinden. Diese sind aus dem Werk Anthologie (Buch 4, Kapitel 12) von Vettius Valens entnommen. Valens ist eine der wichtigsten Quellen fĂŒr die Rekonstruktion und das Studium der Astrologie. Einen kurzen Einblick ĂŒber die Person Vettius Valens erhĂ€lst du ĂŒber folgenden Link zum Verzeichnis der hellenistischen Astrologen auf der Webseite von Chris Brennan: http://www.hellenisticastrology.com/astrologers/vettius-valens/.

Ich habe mich bei der Angabe der Bedeutungen der zwölf Orte, bzw. Übersetzung dieser an die AuffĂŒhrung in Chris Brennans Buch ‘Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune‘ (2017) gehalten. Die Grafik gibt nur die wesentlichsten Bedeutungen wieder. Weitere Assoziationen finden sich u.a. im oben angegebenen Kapitel von Valens’ Anthologie. Eine vollstĂ€ndige Übersetzung dieses Werkes steht in Deutsch (BlĂŒtenstrĂ€uße, Schönberger & Knobloch, 2004) sowie in Englisch z.B. Riley (2010), zu VerfĂŒgung. Mehr Infos hierzu finden sich in den Quellenangaben am Ende dieses Artikels.

Grafik: Symbolische Bedeutungen der Orte
Symbolische Bedeutungen der zwölf Orte. In der Grafik ebenfalls eingezeichnet sind die Freuden der Planeten. Im Ring außen die Bezeichnungen der Orte in Griechisch.

Mehrere Bedeutungen – verschiedene Verwendungsbereiche

Die Bedeutungen der zwölf Orte sind durch die Synthese der Grundbausteine mitunter sehr vielschichtig. Daher mag die Zusammenstellung der Signifikationen eines einzelnen Ortes auf den ersten Blick nicht immer logisch erscheinen. Es ist zu bedenken, dass die Astrologie seit jeher sehr komplex ist und ihre Anwendung weitaus ĂŒber die heute oft einzigst bekannte Geburtsastrologie hinaus geht. Somit finden einige Signifikationen der zwölf Orte eher in anderen Zweigen der Astrologie, als in der Analyse eines Geburtshoroskopes, Verwendung.

Die den Orten zugeteilten Bedeutungen geben desweiteren Aufschluß ĂŒber das Weltbild und die Kultur der Antike. So z.B. die Assoziation des dritten und neunten Ortes mit König und Königin, welche ihren Platz mit der Signifikation von Gott und Göttin sowie Weissagung und Mystik teilen. Gleichzeitig haben die beiden Lichter Sonne und Mond ihre Freuden in diesen HĂ€usern. Diese sind die sichtbarsten Himmelskörper und jene, nach denen wir uns z.B. zeitlich ausrichten. So gibt die Sonne uns das Maß fĂŒr ein Jahr und der Mond fĂŒr einen Monat. Die damaligen Herrscher wurden als unsterbliche Gottheiten gesehen, deren Aufgabe das Regeln irdischen Lebens ist. Staatliche Herrschaft und Religion gingen Hand in Hand. In unserer Zeit sind die Wirkungsbereiche von Kirche und Staat voneinander getrennt, weshalb heute in der Mundanastrologie die Kirche dem neunten und der Staat dem zehnten Ort zugeteilt wird.

Transfer in die heutige Zeit

Nicht alle der ursprĂŒnglichen Bedeutungen der zwölf Orte mögen uns in der heutigen Zeit in der westlichen Welt als relevant erscheinen, wie z.B. die Assoziation des sechsten Ortes mit Sklaven (auch wenn Sklavenhandel leider immer noch in einigen Teilen der Welt ein Thema ist).

Es geht also darum, ein VerstĂ€ndnis fĂŒr die Grundsymbolik der zwölf Orte zu entwickeln, die dann hilft die Thematik dieser in unsere Zeit umzusetzen. Im Falle des sechsten Ortes und unserem vorangegangenen Beispiel könnte dies u.a. die Signifikation von Untergestellten, etwa in Bezug auf ein ArbeitsverhĂ€ltnis, sein. Das Wissen und VerstĂ€ndnis um die Wurzeln der Bedeutungen der Orte ist weiterhin von Nutzen, wenn es um die Zuordnung von neuzeitlichen Themen geht.

Schlussgedanken

Die Entstehung der Symbolik der zwölf HĂ€user in der Astrologie ist, wie in diesem Artikel aufgezeigt, Ă€ußerst komplex. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die neuzeitliche Erfindung des “Zwölf-Buchstaben-Alphabets” (Dane Rudhyar, Zipporah Dobyns), reichlich Interesse fand, ist es doch in seiner Lehre bestechend einfach, denn es setzt Tierkreiszeichen, HĂ€user und Planeten gleich.

Nach dem Zwölf-Buchstaben-Alphabet ist also das 1. Haus = Widder = Mars, das 2. Haus = Stier = Venus usw. Dies ist jedoch, wie erwĂ€hnt, ein neuzeitlicher Gedanke, der die entscheidenden GrundsĂ€tze, die einst zur Entstehung der Bedeutungen der HĂ€user fĂŒhrten, völlig außer Acht lĂ€ĂŸt. Bei Anwendung des Zwölf-Buchstaben-Alphabets geht folglich eine Menge an Symbolik und VerstĂ€ndnis der Bedeutungen der HĂ€user verloren.

Grundgedanke fĂŒr diesen Beitrag war, einen zusammenfassenden Einblick in einen der vier Grundbausteine der Astrologie zu geben. Es ist erstaunlich, wie viel es auf dem Gebiet der Astrologie, und speziell ihrer Wurzeln, zu entdecken gibt. Die im Anschluß aufgefĂŒhrten BĂŒcher und Artikel sollen weitere Hilfen auf dem Weg zu den UrsprĂŒngen der HĂ€userlehre, sowie der Astrologie im Allgemeinen, sein.

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Quellen und weiterfĂŒhrende Literatur

Brennan, Chris. Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune. Amor Fati Publications, 2017.

Brennan, Chris. The Hellenistic Astrology Course. https://courses.theastrologyschool.com/courses/hellenistic-astrology-course.

Brennan, Chris. The Planetary Joys and the Origins of the Significations of the Houses and Triplicities. https://www.hellenisticastrology.com/the-planetary-joys.pdf.

Brennan, Chris. The Astrology Podcast. The Rationale for the Significations of the Houses. http://theastrologypodcast.com/2014/06/10/rationale-significations-houses/.

Brand, Rafael Gil. Lehrbuch der klassischen Astrologie. Chiron Verlag, 2000.

Crane, Joseph. Die Knoten des Zwölf-Buchstaben-Alphabets entwirren. https://www.astro.com/astrologie/in_twelveletter_g.htm. Zuletzt aufgerufen: 18.3.2019.

Erik van Slooten. Traditionelle Horoskopdeutung. Ein Lehrgang zum Selbststudium. Chiron Verlag, 2014.

Hand, Robert. Traditionelle Astrologie: GanzzeichenhĂ€user – Tag- und Nachthoroskope. Chiron Verlag, 2007.

Houlding, Deborah. The Houses: Temples of the Sky. The Wessex Astrologer Ltd. 2006.

Watson, Patrick. Why Aries ≠ the 1st House. https://patrickwatsonastrology.com/why-aries-%E2%89%A0-the-1st-house/. Zuletzt aufgerufen: 18.3.2019.

Übersetzungen von Vettius Valens’ Anthologie

Valens, Vettius. BlĂŒtenstrĂ€uße. Übersetzt von Otto Schönberger und Eberhard Knobloch. (Subsidia Classica, Bd 7) St. Katharinen: Scripta Mercaturae Verlag, 2004.

Valens, Vettius. Anthologies. Übersetzt von Mark Riley, 2010. https://www.csus.edu/indiv/r/rileymt/vettius%20valens%20entire.pdf.

Links zu weiterfĂŒhrenden Artikeln in meinem Blog

Zum Thema Bewegung der Planeten und horoskopische Darstellung: Die Bewegung von Sonne, Mond und Planeten am Himmel — Bedeutung in der Astrologie und Darstellung im Horoskop.

Zum Thema Aspektlehre: Ursprung und Grundlagen der Aspektlehre in der Astrologie.

Zum Thema Geschichte: Die Geschichte der Astrologie.

Titelbild: Author

VĂ€lipysĂ€hdys — Pari ajatusta astrologian opiskelun varrelta

Olen viime pÀivinÀ muistellut aikaa, jolloin löysin astrologian. SiitÀ tulee kuluneeksi parin kuukauden pÀÀstÀ kolme vuotta. Ensikosketus astrologiaan oli lÀhtölaukaus uudelle harrastukselle ja opinpolulle. Astrologian löytÀminen oli valtava kokemus ja sen opiskeleminen on minulle rakkaimpia puuhia. Innostuin kirjoittamaan pienen koosteen muutamista astrologian opiskelun aikana syntyneistÀ ajatuksistani ja matkan varrella koetusta.

AlkusysÀys ja alkeiden opiskelu

Taipaleeni astrologian parissa alkoi kevÀÀllĂ€ 2016 jolloin varasin ensimmĂ€isen konsultaatioajan astrologille. SiitĂ€ lĂ€htien astrologia on ollut osa arkeani. Opiskelu alkoi kahlaamalla kirjaston hyllyjĂ€ ja lukemalla astrologia-aiheisia blogeja sekĂ€ Suomesta ettĂ€ maailmalta. Liityin myös Suomen Astrologisen Seuran jĂ€seneksi. Seuran kirjaston aineistosta ja ’Astro Logos’ -lehtien artikkeleista on ollut paljon hyötyĂ€ astrologian eri aihepiiriin tutustumisessa.

Astrologian alkeet tuli opittua kirjojen ja nettikurssin lisĂ€ksi osallistumalla mm. Helsingin Aikuisopiston astrologian kurssille, jonka opettajana toimi Juhani Nummela. ’ASTRIS – Suomi’ Facebook-ryhmĂ€n monipuoliset keskustelut ovat mukavasti tukeneet astrologisen tiedon jĂ€sentymistĂ€ koko opintopolun aikana. Paljon koen oppineeni myös erityyppisistĂ€ tulkinnoista omasta syntymĂ€kartastani, joita olen viime vuosien aikana tilannut sekĂ€ suomalaisilta ettĂ€ ulkomaalaisilta astrologeilta.

Kokemuksia eri tulkintamuodoista

NykyÀÀn on hyvin laajat mahdollisuudet tulkinnan muodon suhteen. Arvostan kirjallisia tulkintoja, jotka ovat aidosti astrologin itse kirjoittamia ja sisÀltÀvÀt astrologisen kartan eri tekijöiden synteesin. Tietokoneohjelmien luomat tulkinnat kelpaavat korkeintaan kartan yksittÀisten tekijöiden symboliikan hahmottamiseen ja opetteluun, koska tietokoneohjelmat eivÀt kykene luomaan synteesiÀ kartan kaikkien tekijöiden vÀlillÀ. Tietokonetulkinnasta saat pikemmin suunta-antavan, symbolisen kuvailun karttasi yksittÀisistÀ tekijöistÀ kuin henkilökohtaisen koko karttasi huomioivan tulkinnan.

Konsultaatio kasvotusten taas tukee erityisesti vastavuoroisuuden kautta oman elÀmÀntilanteen kartoittamista. Koin henkilökohtaiset keskustelut astrologin kanssa hyvin antoisiksi. Sain positiivisia kokemuksia myös videopuhelun vÀlityksellÀ tehdyistÀ tulkinnoista. Tekniikan mahdollisuudet ovat laajentaneet huimasti astrologisten tulkintojen sekÀ astrologisen tiedon saatavuutta. Teoriassa on mahdollista tilata tulkintaa ja osallistua astrologian kursseille ympÀri maailmaa.

Positiivisia sivuvaikutuksia

Olen saanut oppia astrologiaa monen eri kanavan kautta. Olenkin iloinen, ettÀ elÀn tÀnÀ aikana, jolloin tietoa on niin valtavasti ja eri muodossa saatavilla. Astrologian opiskelulla on ollut myös positiivisia sivuvaikutuksia. Yksi niistÀ on Englannin kielen taidon kehittyminen. Oikeastaan vasta viime vuosien aikana, astrologian harrastukseni myötÀ, kielitaitoni ovat kehittyneet niin, ettÀ pystyn sujuvaan keskusteluun. TÀmÀ on taas mahdollistanut uusien tuttavuus- ja ystÀvyyssuhteiden syntymisen, joista olen hyvin kiitollinen.

Astrologisen tiedon hankinnasta

SuomenkielisestĂ€ astrologia-aiheisesta kirjallisuudesta löytyy useita hyviĂ€ kirjoja, joita voi lainata Suomen Astrologisen Seuran lisĂ€ksi myös ihan tavallisista kirjastoista, joskin aineisto niissĂ€ on yleensĂ€ varsin suppea. LisĂ€ksi antikvariaateista saattaa tehdĂ€ hyviĂ€ löytöjĂ€. Osa niistĂ€ toimii netissĂ€kin. Suomen Astrologisen Seuran julkaisemien ’Astro Logos’ -lehtien kanssa siitĂ€ syntyy jo huima mÀÀrĂ€ tietoa mitĂ€ omaksua. LisĂ€ksi löytyy suomenkielisiĂ€ astrologiaa kĂ€sitteleviĂ€ blogeja, joista voi lukea esim. ajankohtaisista astrologisista kuvioista.

Kuitenkin astrologiassa on aiheita, joista on hankittava oppinsa muunkielisen kirjallisuuden kautta. Varsinkin Englannin taidolla pÀÀsee mukavasti laajentamaan astrologista tietĂ€mystÀÀn – antiikin ajan tekstien huikean kÀÀnnöstyön ansiosta jopa astrologian juurille asti.

Kuva: kaktus sanakirjan ÀÀrellÀ
Astrologian opiskeluissani yksi runsaasti kÀytetty työkalu on sanakirja. Kuvan lÀhde: Pixabay.

Juuriastrologia

Olen astrologian harrastukseni alusta lÀhtien törmÀnnyt sÀÀnnöllisesti englanninkielisessÀ nettikirjallisuudessa kirjoituksiin, jotka kÀsittelevÀt mitÀ suomeksi kutsutaan perinteiseksi tai traditionaaliseksi astrologiaksi. Astrologiassa onkin monta haaraa, ja niin luulin, ettÀ tÀmÀkin on yksi monesta astrologian suuntauksista. VÀÀrÀssÀ olin, tiedÀn nyt.

Kiinnostukseni perinteistĂ€ astrologiaa kohtaan kasvoi sen mukaan, mitĂ€ enemmĂ€n astrologian oppeihin tutustuin. Kuitenkin erityisesti tunne puuttuvasta palikasta sai minut lopulta ottamaan selvĂ€, mistĂ€ perinteisessĂ€ astrologiassa on kyse. Vaikka paljon olin jo oppinut kahden vuoden aikana eri kurssien ja itseopiskelun kautta, tuntui ettĂ€ jotakin olennaista odottaa vielĂ€ löytymistĂ€. Kaipasin vastauksia kysymykseen “miksi?”. Minua ei vain kiinnostanut opetella astrologista symboliikka ulkoa, vaan halusin tietÀÀ, mistĂ€ merkkeihin, planeettoihin ja huoneisiin liitetyt merkitykset ovat perĂ€isin. Tuntui, ettĂ€ vastausten tĂ€ytyy olla paljon syvemmĂ€t kuin mitĂ€ modernin astrologian oppikirjat antavat ymmĂ€rtÀÀ.

Aloin seuraamaan mm. Chris Brennanin ’The Astrology Podcastia’ ja The Astrology School’ YouTube -kanavaa. Jossakin vaiheessa tilasin Brennanin kirjan ’Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune’. Halusin tutustua perinteiseen astrologiaan kunnolla. Alkumetrit olivat työlĂ€itĂ€. Opiskelut lĂ€htivĂ€t kuitenkin mukavasti etenemÀÀn kun aloin Brennanin The Hellenistic Astrology Course verkkokurssin opiskelijaksi.

Kuva: Brennanin ja Georgen kirjat
Demetra Georgen juuri ilmestynyt ‘Ancient Astrology in Theory and Practice: A Manual of Traditional Techniques’ on loistava teos Chris Brennanin hellenistisen astrologian kurssin ja kirjan rinnalla.

Kurssin aloittamisesta on kulunut kymmenen kuukautta, jotka ovat olleet tÀynnÀ suuren videomateriaalin ja kirjallisuuden lÀpikahlaamista. Opiskelu on ollut hyvin intensiivistÀ. Olen nyt kÀynyt lÀpi reilusti yli puolet kurssin sisÀllöstÀ. Asiaa on valtavasti. Brennanin tapa opettaa on perusteellinen ja asiallinen. Videoluennot, jotka ovat jokainen useita tunteja pitkiÀ, auttavat ymmÀrtÀmÀÀn monimutkaisetkin asiayhteydet. Kurssilla on selkeÀ struktuuri ja opiskelijaa johdatetaan tarkoin ohjein lÀpi jokaisen osion. TÀmÀ kurssi tuntuu tuhdilta paketilta astrologiaa. Kurssin kautta olen ymmÀrtÀnyt, ettÀ perinteisessÀ astrologiassa kyse ei ole jostakin astrologian suuntauksesta, vaan todellakin lÀnsimaisen astrologian juurista.

‘ASTRIS – Suomi’ Fb-ryhmĂ€ssĂ€ onkin ehdotettu kutsua perinteistĂ€ astrologia ’juuriastrologiaksi’. PidĂ€n tĂ€stĂ€ nimestĂ€ erittĂ€in paljon, koska se kertoo, mistĂ€ siinĂ€ oikeasti on kyse – juurista. Seuraavaksi kerron erÀÀstĂ€ havainnostani, jonka tein tutustuessani perinteisen astrologian tekniikoihin.

Merkityksellinen havainto

Yksi monen kiivaan keskustelun aiheena astrologian piireissÀ on huonejÀrjestelmÀt. MerkkihuonejÀrjestelmÀ liitetÀÀn perinteiseen astrologiaan, ja se onkin sen vahvimpia tunnusmerkkejÀ.

Kun aloin opiskelemaan astrologiaa, luulin merkkihuoneiden olevan vain yksi huonejako muiden seassa. Ajattelin, ettĂ€ merkkihuoneiden toimivuutta voi ja pitÀÀ kokeilla samalla tavalla kuin muiden huonejĂ€rjestelmien kĂ€yttökelpoisuutta. KĂ€ytĂ€nnössĂ€ luulin, ettĂ€ oman kartan tutkimista erilaisilla huonejaoilla ja niiden kautta saatujen nĂ€kemysten peilaaminen omiin kokemuksiini toisi lopulta varmuuden siitĂ€, mikĂ€ olisi se “toimivin” huonejĂ€rjestelmĂ€.

PerehtyessÀni enemmÀn astrologian juuriin, ja varsinkin Chris Brennanin kurssin kautta, aloin kuitenkin tajuamaan, ettÀ merkkihuoneet eivÀt ole vain yksi tapa muiden joukossa, jolla jakaa ympyrÀ kahteentoista osaan, vaan merkkihuonejako on perustavanlaatuinen astrologisen oppijÀrjestelmÀn osa, jolle mm. monet alkuperÀiset tekniikat rakentuvat. Kyse on siis pikemmin astrologian kulmakivestÀ kuin vaihtoehtoisesta katsontatavasta.

Juuriastrologia ei eroa vain huonejÀrjestelmÀn osalta modernista astrologiasta, vaan siihen sisÀltyy myös monenlaisia tekniikoita, jotka ohjaavat tulkintaa eri tavalla kuin mitÀ nykyastrologiassa ollaan totuttu. Vasta viime kuukausien opiskelut ovat antaneet minulle pienen aavistuksen siitÀ, miten paljon astrologista tietÀmystÀ onkin viime vuosisatojen aikana jÀÀnyt unohduksiin.

On hienoa, ettÀ viime kahden- kolmenkymmenen vuoden antiikin aikojen astrologisten tekstien kÀÀnnöstyö on alkanut kantamaan hedelmÀÀ, ja astrologian juuret perinteisine teknikoineen alkavat kiinnostaa harrastajia ja ammattilaisia ympÀri maailmaa. Ja ennen kaikkea, ettÀ tietoa alkaa olla saatavilla kurssien ja kirjojenkin kautta. ElÀmme hedelmÀllistÀ aikaa.

Pohdinta

PerinteistĂ€ astrologiaa syytetÀÀn toisinaan kohtalouskosta. Maailmankuva antiikin aikana oli erilainen kuin nykyÀÀn. Silloiseen elĂ€mÀÀn on liittynyt vahvasti kokemus kaikkien maallisten ja taivaallisten menojen jumalallisesta johtamisesta. Nykyajan ihminen on erkaantunut tĂ€stĂ€ kokemuksesta. TĂ€mĂ€ lienee yksi syy siihen, miksi moni saattaa pitÀÀ modernia tai ns. ”psykologista” astrologiaa nykyajan ihmiselle sopivampana.

Usein moderni ja perinteinen astrologia asetetaan vastakkain, jolloin modernin astrologian sanotaan keskittyvÀn kuvaamaan ihmisen luonnetta ja perinteisen astrologian ennustavan tulevia tapahtumia. TÀmÀ johtunee puuttuvasta tiedosta sekÀ filosofisten kysymysten ja astrologisten tekniikoiden sekoittamisesta keskenÀÀn. On totta, ettÀ modernissa astrologiassa fokus on useimmiten henkilön luonteen ja siihen liittyvien seikkojen tarkastelemisessa. Myös juuriastrologia tunnistaa henkilön yksilöllisyyden ja tutkii luonteen ominaisuuksia. Muiden tekijöiden ohella erityisesti Askendentti ja sen mÀÀrittÀmÀ ensimmÀinen huone yhdessÀ Hengenpisteen kanssa on sanottu kuvaavan henkilön sielua tai psyykettÀ. Kaikista kartan osista juuri ensimmÀinen merkkihuone onkin perinteisesti liitetty itse henkilöön ja tÀmÀn elÀmÀÀn, sekÀ kehon ettÀ sielun osalta.

LisÀksi juuriastrologia nÀkee elÀmÀn kulun jaksoina, joiden aikana syntymÀkartan tekijÀt ovat eri tavalla aktivoituneina. Perinteiseen astrologiaan kuuluvat ajanjaksotulkinnat kuvaavat kunkin kÀsillÀ olevan ajan olemusta. On toki mahdollista löytÀÀ esimerkkejÀ ajan laatua symboloivista tapahtumista, mutta varmasta ennustuksesta ei voi olla kyse. NÀmÀ ajanjaksotulkinnat auttavat parhaimmillaan hahmottamaan elÀmÀn syklisyyttÀ ja hyvÀksymÀÀn sen tuomia muutoksia. Ne auttavat myös kÀyttÀmÀÀn aktiivisesti kulloisenkin ajan parhaalla mahdollisella tavalla, ei pelÀten, vaan tietÀen, ettÀ kaikella on aikansa.

Oman filosofian ja maailmankatsomuksen vaikutukset on tĂ€rkeĂ€ tiedostaa varsinkin silloin kun tulkitsee muiden karttoja. Vaikka astrologian tekniikat voidaan nĂ€hdĂ€ itsessÀÀn erillisinĂ€, vaikuttaa oma ihmiskĂ€sitys tulkintaan. Oma pohdintani aiheesta löydĂ€t artikkelistaniIn Faith and in Fate — A Believers View on Astrology’.

Summa summarum

Astrologian opiskelu on antanut minulle uusia työkaluja ihmiselÀmÀn ymmÀrtÀmiseen. Koen löytÀneeni keinon, jolla hahmottaa elÀmÀn moninaisuutta ja saada nÀkemyksiÀ, ei vain tÀmÀnhetkisen, vaan myös menneen elÀmÀn oivaltamiseen. NÀin astrologia on myös hyödyllinen vÀline, jolla kohdata rohkeasti tulevaisuus.

Olen löytÀnyt aarteen.

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Otsakekuvan lÀhde: Pixabay

About Astrology – Quote from Robert Wilkinson

“Astrology is the mathematical art and science of the cycles of life. Using astrology, we can correlate time with all that manifests in the material, emotional, mental and spiritual levels of existence. It reveals the larger patterns of meaning at any given stage of life or experience, and because it measures cycles, astrology marks the “action beats” of how and when things appear and disappear, both in an individual life, as well as in the world at large.”

Robert Wilkinson in ‘Saturn: Spiritual Master, Spiritual Friend’. 2016. Fifth Ray Publishing.

NĂ€illĂ€ 4 + 1 konstilla lievitĂ€t flunssan oireita

Flunssaoireiden lievittÀmiseksi on monenlaisia konsteja. TÀssÀ kirjoituksessa esittelen kolme toimivaa keinoa, jolla helpottaa oloa sekÀ nopeuttaa flunssasta toipumista. NÀmÀ konstit soveltuvat myös flunssan ennaltaehkÀisemiseksi.

NenÀhuuhtelu

TÀmÀ on yksi tehokkaimmista keinoista nuhan hoidossa. NenÀhuuhtelu kannattaa aloittaa heti kun ensimmÀiset oireet ilmaantuvat.

Valmistelut: Tarvitset nenÀkannun (saa luontaistuotekaupoista ja apteekeista), suolaa, vettÀ ja nenÀliinoja. On tÀrkeÀ kÀyttÀÀ oikea mÀÀrÀ suolaa ja sopivan lÀmmintÀ vettÀ. KÀytÀ kannun mukana olevaa mittalusikkaa, jotta saat oikean mÀÀrÀn suolaa huuhteluliuosta varten. Tavallinen keittosuola kÀy tÀhÀn tarkoitukseen hyvin. Kaada suola kannuun ja lisÀÀ hieman lÀmmintÀ vettÀ. Anna suolan liueta veteen. TÀytÀ kannu lopuksi sopivan lÀmpimÀllÀ vedellÀ. Voit hyvin kÀyttÀÀ hanavettÀ. LÀmpötilan tulee olla noin kehonlÀmpötilaa vastaava.

NenÀkannu
NenÀkannu ja suola. NenÀhuuhtelussa tÀrkeÀÀ on oikea suolan mÀÀrÀ ja sopiva veden lÀmpötila.

KÀyttö: NenÀhuuhtelu onnistuu nÀppÀrÀsti pesualtaan yllÀ. Laita kannu huuhteluvesineen ja nenÀliina kÀden ulottuville. Nosta nenÀkannu oikean sieraimen aukkoon kiinni. Kallista pÀÀtÀsi kevyesti vasemmalle lavuaarin ylle. Vesi valuu nyt sieraimeen. HengitÀ huuhtelun aikana suun kautta. Vesi kiertÀÀ nenÀssÀ valuen toisesta sieraimesta ulos lavuaariin. Nosta kannu pois sieraimen aukon luota kun noin puolet suolavedestÀ on kulunut. NiistÀ nenÀ tÀmÀn jÀlkeen. Tee sama toiselle sieraimelle. NiistÀ nenÀ lopuksi vielÀ kerran.

NenÀhuuhtelu voit tehdÀ tarpeen mukaan useita kertoja pÀivÀssÀ. Mittalusikan suolan mÀÀrÀn mukaisesti valmistetun suolaveden vahvuus ei kuivata nenÀn limakalvoja, vaan hoitaa niitÀ.

Huomio: Oikea lÀmpötila ja suolan mÀÀrÀ ovat tÀrkeitÀ tekijöitÀ nenÀhuuhtelussa. Jos huuhtelu tuntuu epÀmiellyttÀvÀltÀ, kokeile vaihtaa lÀmpötila. Tarkista myös, ettÀ suola on kunnolla liuennut veteen ennen kun aloitat huuhtelun.

Höyryhengitys

Nuhan hoidossa nenÀhuuhtelun lisÀksi yksi tehokas keino on inhalaatio, eli höyryhengitys, eteerisillÀ öljyillÀ. TÀmÀ kÀy joko pitÀmÀllÀ pÀÀtÀ kuumaa vettÀ sisÀltÀvÀn astian pÀÀllÀ pyyhkeen alla tai erillisellÀ inhalaatiolaitteella (saa luontaistuotekaupoista tai apteekeista), jossa on maski joka peittÀÀ vain suun ja nenÀn.

Kuumaan veteen laitetaan astian koosta riippuen 1 – 2 tippaa eteeristĂ€ öljyĂ€. Veden mÀÀrĂ€llĂ€ ei niinkÀÀn ole suurta vĂ€liĂ€, mutta eteerisen öljyn mÀÀrĂ€ssĂ€ pitÀÀ olla tarkkana. Sopivat öljyt ovat mm. eukalyptus (Eucalyptus globulus tai Eucalyptus radiata), timjami (Thymus vulgaris), Tea Tree eli teepuu (Melaleuca alternifolia), mĂ€nty (Pinus sylvestris) ja frankinsensi (Boswellia carteri). Keinotekoisilla tuoksuaineilla ei ole virkaa flunssan hoidossa. KĂ€ytĂ€ siis ainoastaan 100 % aitoja eteerisiĂ€ öljyjĂ€. NĂ€itĂ€ tunnistaa mm. latinankielisestĂ€ nimestÀÀn, joka tulee aina olla merkitty pullon etiketissĂ€.

Ole varovainen veden lĂ€mpötilan kanssa, erityisesti jos kĂ€ytĂ€t inhalaattoria. ÄlĂ€ kĂ€ytĂ€ kiehuvaa vettĂ€! Sopiva lĂ€mpötila on noin 50 – 70 °C. HengitĂ€ höyryĂ€ 5 – 10 min ajan. Voit tehdĂ€ inhalaatiota tarpeen mukaan useita kertoja pĂ€ivĂ€ssĂ€. Höyryhengitys hoitaa nuhan lisĂ€ksi kurkkuoireita ja yskÀÀ.

Höyryhengitys
HöyryhengityksestÀ on apua nuhan, yskÀn ja kipeÀn kurkun hoidossa.

Yrttiuute

Yrttien alkoholiuute, eli tinktuura, voidaan kÀyttÀÀ sisÀisesti puolustuskyvyn vahvistamiseksi sekÀ flunssaoireiden lievittÀmiseksi. Uutteen vaikutus riippuu kÀytety(i)stÀ yrt(e)istÀ. Immuniteettia vahvistavista yrteistÀ kÀytetyin lienee punahattu (myös auringonhattu, eli Echinacea purpurea). Muita vahvistavia yrttejÀ ovat esim. nokkonen (Urtica dioica) ja siankÀrsÀmö (Achillea millefolium). Hengitystieoireiden lievittÀmiseksi sopivat mm. timjami (Thymus vulgaris), salvia (Salvia officinalis), anis (Pimpinella anisum), fenkoli (Foeniculum vulgare) ja iisoppi (Hyssopus officinalis).

Valmistus: Yrttiuutteita voi tehdĂ€ suhteellisen vĂ€hĂ€llĂ€ vaivalla itse. Murskaa kuivatut tai tuoreet yrtit. Kaada yrttimurskaa kannelliseen lasipurkkiin. TĂ€ytĂ€ purkki 40 – 60 %:lla alkoholia (vodka). Yrtin ja alkoholin suhde on yrtistĂ€ riippuen 1:2 – 1:5. Sulje kansi. Anna yrttimurskan uuttua 2 – 4 viikkoa. Heiluttele purkkia varovasti kerran pĂ€ivĂ€ssĂ€, jotta yrtit sekoittuvat. Siilaa yrtit kaataen uutteen tummaan lasipulloon. Sulje korkki tiiviisti. KiinnitĂ€ etiketti pullon kylkeen, jossa kĂ€y ilmi uutteessa kĂ€ytetyt yrtit sekĂ€ valmistusajankohta. Alkoholiuute sĂ€ilyy vuosia.

Jos kuitenkin flunssa yllÀttÀÀ, eikÀ ole valmista uutetta kotona, niin niitÀ voi ostaa esim. luontaistuotekaupoista. Kannattaa valita sellainen uute, jossa on kÀytetty mahdollisimman paljon yrttiÀ. TÀmÀ selviÀÀ vertailemalla tuotteita. Joissain uutteissa on kÀytetty vain osa kasvista. Toisissa taas on kÀytetty koko kasvia, juuria myöten. Suosittelen punahattu-uutetta valitessa, ostamaan koko kasvista tehdyn uutteen.

TĂ€ssĂ€ kohdassa haluan mainita yhden varsin menestyvĂ€n yrttiuutesekoituksen flunssan hoidossa: Frantsilan Ketunkiven Miinan Muisto–KöhĂ€tipat. TĂ€mĂ€ uute on toistaiseksi tehokkain havaitsemani flunssaoireiden lievittĂ€miseksi. Se vaikuttaa yskÀÀ hillitsevĂ€sti ja limaa irrottavasti. TĂ€ssĂ€ uutteessa kĂ€ytetyt ainesosat ovat siankĂ€rsĂ€mö, hurtanminttu, islanninjĂ€kĂ€lĂ€, ratamo, timjami, hunaja, iisoppi, kuusenkerkkĂ€, eukalyptuksen ja piparmintun eteerinen öljy. Suosittelen lĂ€mpimĂ€sti❣

Miinan KöhÀtipat
Frantsilan Ketunkiven Miinan Muisto–KöhĂ€tipat.

KĂ€yttö: Yrttiuutteissa kĂ€yttö mÀÀrĂ€ytyy kĂ€ytetyn yrtin, uutteen vahvuuden ja kĂ€yttötarkoituksen mukaan. Yleinen annostus on 15 – 20 tippaa 3 – 5 kertaa vuorokaudessa. Katso aina ohjeet pullon etiketistĂ€ ja noudata niitĂ€. Uutteen voi ottaa sellaisenaan tai sekoitettuna pieneen mÀÀrÀÀn vettĂ€. HyvĂ€ tapa on myös sekoittaa uutetta kupilliseen kuumaa vettĂ€. Halutessasi voit lisĂ€tĂ€ hunajaa.

KĂ€yttöaika: Puolustuskyvyn vahvistamiseksi soveltuvien yrttiuutteiden kĂ€yttö (esim. punahattu-uute ja nokkosuute) kannattaa aloittaa flunssakauden alussa, sillĂ€ ne vaikuttavat vasta jonkin ajan pÀÀstĂ€. YleensĂ€ nĂ€mĂ€ ovat mietoja uutteita, jotka soveltuvat pidempiaikaiseen kĂ€yttöön (n. 1 – 2 kk kerralla). Yrttiuutteet, joilla hoidetaan varsinaisia flunssaoireita, kuten timjami, kĂ€ytetÀÀn tarvittaessa tai kuurina parin viikon ajan. TĂ€mĂ€n jĂ€lkeen vaihdetaan uute toiseen tai pidetÀÀn muutaman pĂ€ivĂ€n tauko.

Huomio: Punahattu (auringonhattu) ja siankÀrsÀmö eivÀt sovi niille, joilla on allergia asterikasveille!

Jalkakylpy

Jalkakylpy on nopea ja tehokas keino, jolla helpottaa kokonaisvaltaisesti oloa. Sen voit tehdÀ kerran tai useamman kerran pÀivÀssÀ. Erityisesti kylpy eteerisellÀ, eli haihtuvalla öljyllÀ auttaa lievittÀmÀÀn oireita. Flunssan hoitoon sopivat eteeriset öljyt ovat mm. eukalyptus (Eucalyptus globulus tai Eucalyptus radiata), mÀnty (Pinus sylvestris), muskatellisalvia (Salvia sclarea), piparminttu (Mentha piperita), rosmariini (Rosmarinus officinalis), Tea Tree eli teepuu (Melaleuca alternifolia) ja frankinsensi (Boswellia carteri). KÀytÀ vain aitoja 100 % eteerisiÀ öljyjÀ.

Eteeriset öljyt eivÀt liukene sellaisinaan veteen, joten niiden kanssa tarvitaan aina emulgointiainetta. Emulgaattoriksi kÀy esim. kerma, hunaja tai tuoksuton nestemÀinen saippua. Itse kÀytÀn mieluiten suolaa. Tarvitset emulgointiaineen ja valitsemasi eteerisen öljyn lisÀksi jalkavadin, pyyhkeen, lÀmmintÀ vettÀ sekÀ jalkarasvaa.

Jalkavati ja eteerinen öljy.png
Jalkavati, eteerinen öljy ja suola. Eteeriset öljyt eivÀt liukene veteen. Niiden kanssa on kÀytettÀvÀ emulgointiainetta, kuten esim. kerma, nestemÀinen saippua tai suola.

KĂ€yttö: Kaada emulgointiaine, esim. ruokalusikallinen suolaa, vatiin. Tiputa vadin koosta riippuen 5 – 7 tippaa eteeristĂ€ öljyĂ€ suolan pÀÀlle. Voit kĂ€yttÀÀ yhtĂ€ öljyĂ€ tai tehdĂ€ sekoituksen useammasta öljystĂ€. On myös olemassa valmiita öljysekoituksia, kuten esim. Frantsilan flunssaöljy (kts. kuva). TĂ€ytĂ€ vati sopivan lĂ€mpimĂ€llĂ€ vedellĂ€ niin, ettĂ€ se ulottuu nilkkoihin asti (varaa sopivan korkea vati). Aseta jalat vatiin. Kylve jalkoja noin 15 – 20 minuuttia.

Voit halutessasi lisÀtÀ kuumaa vettÀ kylpemisen aikana. KeitÀ tÀtÀ varten vettÀ vedenkeittimellÀ ja laita vedenkeitin vadin viereen. Lopuksi ota jalat kylvystÀ ja kuivaa pyyhkeellÀ. Rasvaa jalat voiteella, johon olet lisÀnnyt yhden tipan flunssan hoitoon soveltuvaa eteeristÀ öljyÀ (sekoittaminen kÀy helposti kÀmmenellÀ). Laita sukat jalkaan.

Huomio: Eteeriset öljyt ovat tislauksen avulla saatuja kasvien tehoaineita. NiitĂ€ tulee kĂ€yttÀÀ vain tipoittain ja pieninĂ€ mÀÀrinĂ€. ÄlĂ€ siis lotraa niiden kanssa! 🙂

ViimeisenÀ, muttei vÀhÀisimpÀnÀ: + 1

EdellÀ kuvasin neljÀÀ konstia, joilla helpotat flunssaista oloa. MikÀ tÀmÀ viimeinen keino sitten on? Se on tietysti flunssan lÀÀke Nr. 1, eli lepo.

Nainen lepÀÀ
Lepo on flunssan hoidossa lÀÀke Nr. 1. Kuvan lÀhde: freepik.

Pari vinkki lopuksi

Flunssan oireita voi helpottaa myös ruokavaliolla. Kurkuma, inkivÀÀri ja valkosipuli ovat tunnettuja flunssaoireiden lievittÀjiÀ ja puolustuskyvyn kohottajia. NÀitÀ kannata flunssan aikana lisÀtÀ erilaisiin ruokiin. InkivÀÀristÀ saa myös hyvÀn flunssajuoman. Pilko pala tuoretta inkivÀÀriÀ kattilaan. LisÀÀ vettÀ ja keitÀ hiljalleen n. 15 min. Kaada juoma kuppiin. LisÀÀ halutessasi hunajaa.

InkivÀÀrijuoma
InkivÀÀristÀ saa hyvÀn flunssajuoman. Kuvan lÀhde: Pixabay.

HyvĂ€ juoma flunssan aikana on tietysti myös yrttitee. Soveltuvia yrttejĂ€ ovat esim. timjami, salvia, rosmariini, kamomilla (ei sovi niille, joilla allergia asterikasveille) ja fenkoli. Annostus on 1 teelusikallinen kuivattua tai 1 ruokalusikallinen tuoretta hienonnettua yrttiĂ€ kupillista lĂ€hes kiehuvaa vettĂ€ kohti. Timjamista riittÀÀ puoli teelusikallista kuivattua yrttiĂ€. Haudutusaika on 5 – 20 minuuttia. Hauduta yrtit kannen alla. Salvian ja kamomillan haudutusaika kannattaa pitÀÀ lyhyenĂ€, jottei maku muutu karvaaksi.

C-vitamiini on tĂ€rkeĂ€ puolustuskyvyn vahvistaja. SitĂ€ löytyy runsaasti esim. ruusunmarjasta, punaisesta paprikasta, persiljasta, nokkosesta, tyrnistĂ€ ja mustaherukasta. Olen lisĂ€ksi havainnut C-vitamiini ravintolisĂ€n hyödylliseksi. KĂ€ytĂ€n itse ensimmĂ€isten flunssaoireiden ilmaantuessa 1 – 2 g C-vitamiinia pĂ€ivĂ€ssĂ€. Omalla kohdallani tĂ€mĂ€ ja ylhÀÀllĂ€ mainitut konstit ovat pitĂ€neet useimmiten flunssan loitolla tai sen oireet ovat olleet lievĂ€t.

Myös sinkillÀ on suotuisa vaikutus flunssan hoidossa, sen lyhentÀen flunssan kestoa heti ensioireista alkaen otettuna. Suositeltava sinkin muoto on sinkkiasetaatti imeskelytabletteina. LisÀÀ sinkistÀ flunssan hoidossa voit lukea Helsingin Yliopiston verkkouutisissa, esim. tÀÀltÀ: https://www.helsinki.fi/fi/uutiset/terveys/syo-sinkkia-oikein-flunssa-voi-lyhentya-kolmanneksella.

VÀltÀ flunssan aikana maitoa, sillÀ se voi lisÀtÀ liman eritystÀ. Myös sokerin kÀyttöÀ kannata rajoittaa, koska se heikentÀÀ vastustuskykyÀ.

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LÀhteet ja lisÀÀ lukemista

Ahrer, Margareta blogissaan Aroma 1 x 1. Die besten Ă€therischen Öle bei ErkĂ€ltungen und wie du sie anwendest. https://www.aroma1x1.com/aetherische-oele-bei-erkaeltungen/.

Fineli. RavintotekijÀ: C-vitamiini. https://fineli.fi/fineli/fi/ravintotekijat/2270.

HemilÀ, H. (2017). Zinc lozenges and the common cold: a meta-analysis comparing zinc acetate and zinc gluconate, and the role of zinc dosage. JRSM Open. https://doi.org/10.1177/2054270417694291.

Raipala-Cormier, Virpi. LuontoÀidin kotiapteekki: KasvilÀÀkintÀ ja luontaishoidot. Viides painos. 1997. WSOY.

RavintolisÀWiki. http://www.ravintolisawiki.fi/index.php?title=Etusivu.

Yrttitarha. http://www.yrttitarha.fi/.

 

Otsakekuva: <a href=”https://www.freepik.com/free-photos-vectors/background”>Background photo created by freepik – http://www.freepik.com</a>.

Kuva ‘nainen lepÀÀ’: <a href=”https://www.freepik.com/free-photos-vectors/people”>People photo created by freepik – http://www.freepik.com</a>.

 

* En hyödy rahallisesti artikkelissa esiintyvien tuotteiden mainitsemisesta.

ElĂ€inrata sideerisesti ja trooppisesti

TÀmÀ kirjoitus selvittÀÀ sideerisen ja trooppisen elÀinradan toisistaan poikkeavat perusteet. Artikkeli kertoo molempien elÀinratojen yhteisestÀ lÀhtökohdasta sekÀ siitÀ erottavasta tekijÀstÀ, jonka seurauksena ne ovat hitaasti erkanemassa toisistaan.

Ekliptika – Auringon rata taivaalla

Maasta katsottuna Aurinko kulkee taivaalla vuodesta toiseen samaa rataa pitkin. TÀtÀ rataa kutsutaan ekliptikaksi. Kuu ja planeetat kulkevat lÀhellÀ ekliptikaa. KiertÀessÀÀn nÀennÀisesti maapalloa, valot ja planeetat nÀyttÀvÀt samalla kulkevan lÀpi tiettyjen ekliptikalla sijaitsevien tÀhdistöjen. NÀmÀ tÀhdistöt ovat erikokoisia. Alla kuva Auringon, Kuun ja planeettojen sijainnista ekliptikalla tÀhdistöjen taustaa vasten 6. helmikuuta 2019.

Planeetat tÀhdistöjen taustaa vasten
Aurinko, Kuu ja planeetat kulkevat maapallosta katsottuna lÀpi tiettyjen tÀhdistöjen. NÀmÀ ovat erikokoisia. Kuvassa tÀhdistöt vasemmalta oikealle: Vesimies, Kauris, Jousimies, Skorpioni ja Vaaka. Aurinko ja Merkurius Kauriin tÀhdistössÀ (Capricornus).

ElÀinrata

Lyhyesti voidaan sanoa elÀinradan olevan ekliptikan jako kahteentoista tasasuureen osaan. NÀmÀ osat tunnetaan elÀinradan merkkeinÀ. TÀtÀ jakoa kÀytetÀÀn paikantamaan ja ilmaisemaan planeettojen sijaintia ekliptikalla.

On olemassa kaksi tapaa mÀÀritellĂ€ elĂ€inrataa – sideerinen ja trooppinen. Kummankin elĂ€inradan jokainen kahdestatoista osasta, eli merkeistĂ€, kĂ€sittÀÀ 30 astetta. Merkkien nimet on johdettu tĂ€hdistöistĂ€. SekĂ€ sideerisen ettĂ€ trooppisen elĂ€inradan ensimmĂ€inen merkki on Oinas. ElĂ€inradan merkit siis antavat ekliptikan kahdelletoista osalle nimen. Merkkien vastaavuus ekliptikan 360 asteeseen on seuraavanlainen:

  1. Oinas = 0Âș – 30Âș
  2. HĂ€rkĂ€ = 30Âș – 60Âș
  3. Kaksoset = 60Âș – 90Âș
  4. Rapu = 90Âș – 120Âș
  5. Leijona = 120Âș – 150Âș
  6. Neitsyt = 150Âș – 180Âș
  7. Vaaka = 180Âș – 210Âș
  8. Skorpioni = 210Âș – 240Âș
  9. Jousimies = 240Âș – 270Âș
  10. Kauris = 270Âș – 300Âș
  11. Vesimies = 300Âș – 330Âș
  12. Kalat = 330Âș – 360Âș

Sideerinen elĂ€inrata tarkoittaa ekliptikan jakoa kahteentoista tasasuureen tĂ€hdistöihin pohjautuvaan osaan (lat. sidereus = tĂ€hdistĂ€ tai tĂ€hdistöistĂ€). TĂ€mĂ€ elĂ€inrata osuu suurin piirtein yhteen tĂ€hdistöjen kanssa, joskin sen kaksitoista osaa, ollessaan tasasuuruiset, eivĂ€t vasta tĂ€hdistöjen todellista kokoa. Sideerinen elĂ€inrata suhteuttaa alkunsa Oinaan tĂ€hdistöön. On eriĂ€viĂ€ mielipiteitĂ€ siitĂ€, missĂ€ tarkalleen aloituspiste sijaitsee. Sideerisen elĂ€inradan Oinas–merkin alku osuu noin 15. huhtikuuhun.

Trooppinen elĂ€inrata (kreik. tropoi = kÀÀnnekohdat) puolestaan tarkoittaa vuodenaikojen mukaan mÀÀriteltyĂ€ elĂ€inrataa, jonka pohjalla ovat tasaukset ja seisaukset. TĂ€mĂ€nkin elĂ€inradan kaksitoista osaa ovat tasasuuruiset. Trooppisen elĂ€inradan lĂ€htöpiste on kevĂ€tpĂ€ivĂ€ntasaus, eli se kohta vuodesta kun Aurinko nĂ€ennĂ€isellĂ€ matkallaan ympĂ€ri maapalloa kohtaa taivaan ekvaattorin noustessaan etelĂ€iseltĂ€ tĂ€htitaivaalta pohjoiselle tĂ€htitaivaalle. TĂ€mĂ€ tarkoittaa kevÀÀn alkua pohjoisella pallonpuoliskolla. KevĂ€tpĂ€ivĂ€ntasaus merkitsee aina 0Âș Oinaan merkkiĂ€ trooppisella elĂ€inradalla, riippumatta siitĂ€ mihin tĂ€hdistöön ja asteeseen kevĂ€tpiste osuu. Trooppisen Oinaan merkin alku sijoittuu 20. maaliskuuhun (joskus pĂ€ivĂ€ ennen tai myöhemmin).

Ennen ja nyt

Sideerisen ja trooppisen elÀinradan alku osui n. 2000 vuotta sitten samaan pisteeseen. Molempien alku sijoittui tuolloin Oinaan tÀhdistön alkuun, johon osui samalla myös kevÀtpÀivÀntasaus. Kuitenkin nÀmÀ kaksi elÀinrataa pohjautuvat, kuten ylempÀnÀ mainittu, eri tekijöihin, joista johtuen ovat nyttemmin lÀhes yhden kokonaisen merkin erkaantuneet toisistaan. Sideerisen ja trooppisen elÀinradan ero on tÀllÀ hetkellÀ noin 24°. Erottava tekijÀ on maapallon prekessioliike.

Prekessio

Prekessio tarkoittaa Maan pyörimisakselin suunnan hidasta muuttumista. TÀmÀn seurauksena tÀhdistöt siirtyvÀt kevÀtpÀivÀntasauksesta, eli trooppisesti katsottuna, taaksepÀin. Sideerisesti katsottuna kevÀtpÀivÀntasaus siirtyy elÀinradalla taaksepÀin. Prekessiosta johtuen sideerinen ja trooppinen elÀinrata erkanevat toisistaan yhden asteen 72:ssa vuodessa. NykyÀÀn kevÀtpÀivÀntasaus osuu Kalojen tÀhdistöön, joka on Oinasta edeltÀvÀ tÀhdistö.

Toisin sanoen sideerinen elÀinrata, seuratessaan karkeasti tÀhdistöjÀ, ei enÀÀ osuu yhteen tasausten ja seisausten osalta alkuperÀisten elÀinradan merkkien kanssa. Taas trooppinen elÀinrata, pohjautuen vuodenkiertoon eli Maan ja Auringon vÀliseen suhteeseen, on erkaantunut tÀhdistöistÀ. Alla oleva video havainnollistaa tÀmÀn ilmiön.

TĂ€hdistöt ≠ elĂ€inradan merkit

Samat nimet saattavat hÀmmentÀÀ, mutta on siis syytÀ pitÀÀ mielessÀ, ettÀ elÀinradan merkit ovat eri asia kuin tÀhdistöt. LisÀksi sideerinen ja trooppinen elÀinrata perustuvat, kuten nyt tiedÀmme, eri tekijöihin. Alla vasemmalla olevassa kuvassa tÀhdistöt sekÀ sideerinen ja trooppinen elÀinrata suhteessa toisiinsa nykyaikana. Oikeassa kuvassa Auringon, Kuun ja planeettojen sijainti suhteessa tÀhdistöihin ja trooppiseen elÀinrataan 6.2.2019.

Kumpaa elÀinrataa kÀyttÀÀ?

ElÀinradan merkit toimivat symboleina kuvaten arkkityyppisiÀ ominaisuuksia. Ne sisÀltÀÀ merkityksiÀ jotka on niille aikoinaan johdettu kummankin elÀinradan pohjalla olevista tekijöistÀ.

Merkitykset on ensisijaisesti haettu ajallisesta laadusta, eli vuodenkierrosta, jonka mukaan trooppinen elĂ€inrata orientoituu vielĂ€ tĂ€nĂ€kin pĂ€ivĂ€nĂ€. TĂ€stĂ€ pÀÀtellen elĂ€inradan merkit ovat 12 ajallista vaihetta kuvaavia. Osa merkityksistĂ€ taas on johdettu kiintotĂ€hdistĂ€, jotka ovat sideerisen elĂ€inradan mÀÀrittelyn pohjalla. LisĂ€ksi elĂ€inradan merkit ovat saaneet merkityksensĂ€ niihin liitetyistĂ€ planeetoista, elementeistĂ€ ja feminiini-/maskuliini –jakaumasta.

Kumpaa elÀinrataa kÀyttÀÀ riippuu monesta tekijÀstÀ kuten maailmankatsomuksesta, mm. siitÀ miten ajattelee astrologian toimivan, onko se symbolista vai fyysiseen syy-seuraus suhteeseen perustuva? Paikallinen perinne ja kulttuuri vaikuttavat myös.

Suurin osa lĂ€nsimaisista astrologeista kĂ€yttÀÀ trooppista elĂ€inrataa, kun taas intialaisen, toisinaan “veediseksi” kutsutun astrologian (Jyotish) pohjalla on sideerinen elĂ€inrata. SekĂ€ lĂ€nsimaiseen, ettĂ€ intialaiseen astrologiaan liittyy omia tulkinnallisia erityispiirteitĂ€. ElĂ€inrata on vain yksi eroava tekijĂ€ nĂ€iden kahden astrologian haaran vĂ€lillĂ€. SekĂ€ lĂ€nsimainen ettĂ€ intialainen astrologia ovat itsessÀÀn toimivia jĂ€rjestelmiĂ€.

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LÀhteet ja lisÀÀ lukemista:

Brennan, Chris. Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune. Denver: Amor Fati Publications, 2017.

Brennan, Chris. The Tropical, Sidereal and Constellational Zodiacs. http://horoscopicastrologyblog.com/2011/01/28/the-tropical-sidereal-and-constellational-zodiacs.

Koch, Dieter. Ayanamshas in Sidereal Astrology. https://www.astro.com/astrology/in_ayanamsha_e.htm.

Warnock, Christopher. Tropical, Sidereal & Constellational Zodiacs: The Power of World View. https://www.renaissanceastrology.com/zodiacworldview.html.

Astrologien Chris Brennan, Kenneth Miller ja Nick Dagan Best keskustelu elÀinradasta (englanniksi, kesto reilut 2 h) voit kuunnella tÀÀltÀ: The Astrology Podcast. The Zodiac Debate: Tropical vs Sidereal. http://theastrologypodcast.com/2016/01/03/zodiac-debate-tropical-vs-sidereal/.

 

Otsakekuva: luotu Cosmic Watch –sovelluksella

Die Bewegung von Sonne, Mond und Planeten am Himmel — Bedeutung in der Astrologie und Darstellung im Horoskop

In diesem Artikel erfĂ€hrst du, welche Beziehung der Verlauf der Gestirne am Himmel mit der Astrologie und ganz speziell in Bezug auf die Darstellung eines Horoskops hat. Ob du nun schon lĂ€nger mit der Astrologie vertraut bist oder aber ohne Vorkenntnisse und gerade zufĂ€llig ĂŒber diesen Artikel gestolpert bist – ich hoffe, dass dieser Beitrag vor allem ein Staunen ĂŒber die wundersamen und vielfachen ZusammenhĂ€nge der Schöpfung weckt.

Zwei Bewegungen

In der Astrologie, der immer die Wahrnehmung aus der Perspektive der Erde und somit des Menschen zugrunde liegt (geozentrisches Weltbild), spielen zwei Richtungen eine wesentliche Rolle. Das ist zum einen der Verlauf von Sonne, Mond und Planeten entlang der Ekliptik durch die Sternbilder und zum anderen die tĂ€gliche Bewegung der Planeten und Lichter von ihrem Aufgang zu ihrem Untergang und wieder zu ihrem erneuten Aufgang. Zu den Planeten in der Astrologie zĂ€hlen traditionell Merkur, Venus, Mars, Jupiter, und Saturn. Diese sind mit bloßem Auge sichtbar. Neu hinzu gekommen sind die in der Neuzeit entdeckten sog. Ă€ußeren Planeten Uranus, Neptun und Pluto. In der Astrologie meint man gewöhnlich auch Sonne und Mond, wenn man von den Planeten spricht.

Dass die Planeten, von der Erde aus wahrgenommen, tÀglich im Osten auf- und im Westen untergehen, liegt an der Drehbewegung der Erde um ihre eigene Achse. Das scheinbare Wandern der Planeten entlang der Ekliptik mit den Sternbildern wiederum basiert auf der Bewegung der Erde um die Sonne. Letzteres geben jeweils die Grafik und die Animation unten wieder.

Bewegung der Erde um die Sonne. Projektion der Sonne auf den Sternenhintergrund und somit die Sternbilder der Ekliptik. Quelle Grafik: Tauʻolunga, Ecliptic path, CC BY-SA 3.0, Quelle Animation: Tfr000, Ecliptic with earth and sun animation, CC BY-SA 3.0.

Zwei Richtungen

Die tÀgliche Bewegung der Wandelsterne am Himmel erfolgt von der Nordhalbkugel der Erde aus betrachtet in Uhrzeigerrichtung, also von links nach rechts. Die Bewegung durch den Tierkreis erfolgt jedoch entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, also von rechts nach links. Die Planeten und Lichter brauchen unterschiedlich lang um eine volle Runde um die Ekliptik und somit den Tierkreis, zu machen. Aufgang und Untergang erleben jedoch alle Wandelsterne tÀglich.

Die folgende Animation zeigt den Verlauf der Sonne entlang der Ekliptik durch die Sternbilder ĂŒber eine Zeitspanne von ca. 3 Monaten, beobachtet von der Nordhalbkugel. Quelle: Patrick Watson.

Animation Sonne entlang Ekliptik

Die unten stehende Animation zeigt das Auf- und Untergehen der Sonne, Planeten und Sterne in einem Zeitraum von 24 Stunden am gleichen Standort wie in der Animation oben. Quelle: Patrick Watson.

Planeten Auf- und Untergang

Kleiner Exkurs – Sternbilder und Tierkreiszeichen

UrsprĂŒnglich lag der FrĂŒhlingspunkt zu Beginn des Sternbildes Widder (daher auch Widderpunkt genannt). Durch die PrĂ€zession (Taumelbewegung) der Erdachse ist dieser Punkt im Laufe der Jahrhunderte in das Sternbild Fische gerĂŒckt.

Im MĂ€rz (um den 20. Tag herum) liegt jedoch im sog. tropischen Tierkreis (abgeleitet von griech. tropoi = Wendepunkte), weiterhin der Beginn der Zeit des Widders. Das liegt daran, dass die Einteilung der Ekliptik in 12 Abschnitte und die Benennung dieser, die astronomischen Begebenheiten der Äquinoktien, also FrĂŒhlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche, sowie den Sonnenwenden und das Zusammentreffen dieser zu antiker Zeit mit den Sternbildern Widder, Waage, Krebs und Steinbock zugrunde liegt. In der Antike traf also der FrĂŒhlingspunkt auf den Beginn des Sternbildes Widder, der Herbstpunkt hingegen traf zu dieser Zeit auf den Beginn des Sternbildes Waage, die Sommersonnenwende lag zu Beginn des Sternbildes Krebs und die Wintersonnenwende war der Beginn des Sternbildes Steinbock. Der Beginn dieser vier Sternbilder, Widder, Krebs, Waage und Steinbock, ging also mit den Wendepunkten der Jahreszeiten einher.

Grafik Äquinoktien und Sonnenwenden
Die Äquinoktien und Sonnenwenden. Ein Äquinoktium ist der Mo­ment, in dem die Son­ne bei ih­rer schein­ba­ren Ja­hres­be­we­gung auf der Ek­lip­tik den Him­mels­Àqua­tor ĂŒber­schrei­tet (siehe 21.3. und 23.9. in der Grafik). Die Schnitt­punk­te von Ek­lip­tik und Äqua­tor wer­den FrĂŒh­lings- und Herbst- bzw. Widder- und Waage­punkt bezeichnet. Die Sommersonnenwende ist in der Zeichnung mit dem 21.6. und die Wintersonnenwende mit dem 21.12. gekennzeichnet. Quelle: S.fonsi, Ecliptic, CC BY-SA 3.0

Das astrologische Jahr begann, und beginnt noch immer, mit der FrĂŒhlings-Tagundnachtgleiche. Diese ging in der Hellenistischen Epoche, in der die Wurzeln der westlichen Astrologie liegen, wie bereits erwĂ€hnt gleichzeitig mit dem Beginn des Sternbildes Widder einher. Auf diese Begebenheit aufbauend unterteilte man die Ekliptik in 12 gleichgroße Teile zu jeweils 30° die man nach den Sternbildern benannte. Die Sternbilder selbst sind von unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe. Noch immer tragen diese Abschnitte der Ekliptik in der westlichen Astrologie dieselben Namen. Es geht also um die Bezeichnung bestimmter Zeitabschnitte im Jahr. Die 12 Tierkreiszeichen, die nach den Sternbildern benannt sind, sind also nicht zu verwechseln mit den Sternbildern am Himmel selbst.

Die Zeichen des Tierkreises sind Symbolbilder in der Astrologie, deren Bedeutung auf die Jahreszeiten aufbaut und deren Bezeichnungen einst von den Sternbildern geliehen wurde. Es wÀre also korrekter zu sagen, man ist beispielsweise in der ZEIT (nicht im Zeichen) der Jungfrau geboren.

Die westliche Astrologie begrĂŒndet sich also immer noch auf jĂ€hrliche astronomische Begebenheiten, nĂ€mlich den Jahreszeiten, so wie es einst der Fall in der Antike war. Von diesen Begebenheiten leitete man vorrangig die Bedeutungen der Tierkreiszeichen ab, so z.Bsp. die QualitĂ€ten (kardinal, fix, verĂ€nderlich). Die vier Zeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock werden als kardinal bezeichnet, denn ihre Sternbilder gingen jeweils mit dem Beginn einer neuen Jahreszeit einher. Sie waren also der Wendepunkt von Jahreszeit zu Jahreszeit, was auch, wie bereits weiter oben erwĂ€hnt, aus dem Wort ”tropischer Tierkreis” (von gr. tropoi = Wendepunkte) hervorgeht. Die Zeichen Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann dagegen fallen im tropischen Tierkreis jeweils in die Mitte einer Jahreszeit. Letztlich beenden Zwillinge, Jungfrau, SchĂŒtze und Fische die jeweilige Jahreszeit und sind somit gleichfalls der Übergang von einer zur nĂ€chsten Jahreszeit, daher werden sie verĂ€nderliche Zeichen genannt.

Kollektive und individuelle Bedeutungen

Sowohl der Verlauf von Sonne, Mond und Planeten durch den Tierkreis, als auch ihre tĂ€gliche Bewegung von ihrem Aufgang zu ihrem Untergang sind Quelle fĂŒr grundsĂ€tzliche astrologische Bedeutungen.

Die Bewegung der Lichter und Planeten durch den Tierkreis gibt in gewisser Weise den Zyklus von Werden-Sein-Sterben wieder. Vor allem die Sonne spiegelt uns symbolisch den Lebenszyklus, denn ihr Wandern entlang der Ekliptik durch die Tierkreiszeichen ist hier auf der Erde mit dem Wahrnehmen der Jahreszeiten verbunden. Im FrĂŒhling erleben wir das Erwachen der Natur, im Sommer steht sie in ihrer vollen BlĂŒte, im Herbst kommt sie zur Ruhe und im Winter schlummert die Natur wartend auf ein neues Erwachen.

Die Auswirkungen der Jahreszeiten wiederum kann man am Verhalten der Menschen erkennen. So beobachtet man in der Sommerzeit mehr Offenheit und ein Aufeinanderzugehen. Das ist die Zeit der Grillfeste, Festivals und anderer großer Feiern. Im Winter hingegen verhalten wir uns zurĂŒckhaltender und verbringen unsere Zeit in kleineren Kreisen, mehr in Stille und Bedachtheit. Es handelt sich hierbei um kollektiv wahrnehmbare Begebenheiten. Es ist daher interessant, dass die Tierkreiszeichen als Symbole der Archetypen (oder Urprinzipien) gelten. Vor allem C.G. Jung wird mit der Auffassung der Archetypen in unserer Zeit in Verbindung gebracht. Die Idee selbst ist jedoch um einiges Ă€lter und war schon in der Antike (siehe Plato) bekannt.

Grafik C.G. Jung Zitat ĂŒber Sternenhimmel und Archetypen

Eine weitaus persönlichere Deutung ergibt sich aus der tĂ€glichen Bewegung von Sonne, Mond und Planeten ĂŒber den Himmel. Grundlage fĂŒr die Erstellung eines Horoskops ist neben dem Datum und Ort die genaue Zeit des Ereignisses, im Falle eines Geburtshoroskops also die Geburtszeit. Diese nĂ€mlich ist Voraussetzung zur Ermittlung des genauen Grades des am östlichen Horizont aufsteigenden Abschnittes der Ekliptik und des mit ihm assoziierten Tierkreiszeichens. Dieser Grad wird Aszendent oder Stundenschauer genannt. Traditionell bezeichnet man auch das gesamte Tierkreiszeichen in den der Grad des Aszendenten fĂ€llt, als Aszendent oder eben Stundenschauer. Das Wort Horoskop stammt ĂŒbrigens aus dem Altgriechischen und setzt sich wiefolgt zusammen: ᜄρα, hora = Stunde; σÎșÎżÏ€Î”áż–Îœ, skopĂ©in = beobachten; auf Deutsch also “die Stunde schauen”.

Das Tierkreiszeichen des Aszendenten bildet nach ursprĂŒnglichem Modell vom ersten bis zum letzten Grad den ersten Ort (bzw. das erste Feld oder das erste “Haus”) im Horoskop. Das zweite Tierkreiszeichen bildet den zweiten Ort, das dritte Zeichen den Dritten usw. bis zum zwölften Tierkreiszeichen vom Aszendenten, welches den zwölften Ort markiert. Dabei zĂ€hlen wir in Tierkreisrichtung, also entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn. Dieses Modell der sogenannten HĂ€usersysteme kennen wir heute unter dem Begriff “GanzzeichenhĂ€user” (GZH). Es ist das ursprĂŒngliche HĂ€usersystem der Antike und der westlichen Astrologie, auf welches sich verschiedene astrologische Techniken aufbauen (z.Bsp. die Profektionen), die zwar ĂŒber die Jahrhunderte verloren, in den letzten zwanzig-dreißig Jahren jedoch durch Übersetzungen antiker Schriften wiederentdeckt wurden und immer noch werden.

Was die Sache mit den Orten persönlich macht, ist dass diese fĂŒr bestimmte Themen und Lebensinhalte stehen. Die Tierkreiszeichen, welche im GZH-System die Orte markieren, geben in gewisser Weise den Hintergrund oder die “BĂŒhne” wieder, auf der sich die Lebensbereiche abspielen. Durch den Aszendenten werden also die Tierkreiszeichen der Orte bestimmt.

Noch persönlicher wird es natĂŒrlich durch die Gestirne in den Orten und deren Beziehungen (Aspekte) untereinander. Ganz besonders wichtig ist hier der Herrscherplanet der jeweiligen Tierkreiszeichen bzw. Orte und dessen Stellung im Horoskop. Zu den Grundlagen der Deutung der Aspekte kannst du mehr in diesem Artikel erfahren: Ursprung und Grundlagen der Aspektlehre in der Astrologie.

Allgemeine Darstellung der Richtungen im Horoskop

Stellt sich nun die Frage, wie gibt man diese dreidimensionalen Begebenheiten zweidimensional, z.Bsp. auf einem Blatt Papier, wieder? Oder anders gefragt, wie spiegeln sich die Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten in Bezug zur Erde im Horoskop? Letztere Fragestellung beinhaltet schon einen wesentlichen Sachverhalt, nÀmlich dass das Horoskop ein Abbild des Himmels zu einem Gewissen Zeitpunkt ist, z.Bsp. zur Geburt eines Kindes.

Man kann sich das Horoskop als Schnappschuss des Himmels vorstellen, der die Stellung der Gestirne zu einem bestimmten Zeitpunkt festhÀlt.

ZunĂ€chst einmal eine allgemeine Grafik, die beide RichtungsverlĂ€ufe in einer Horoskopzeichnung veranschaulicht. Der rote Kreis zeigt den Verlauf der Gestirne entlang der Ekliptik. Die Ekliptik selbst ist mit ihren zwölf Abschnitten der Tierkreiszeichen im Ă€ußeren Kreis wiederzufinden. Der blaue Pfeil weist auf die tĂ€gliche Bewegung der Gestirne hin, also ihr Auf- und Untergehen, welches im Bezug zum Horizont, der hier als braune Linie eingezeichnet ist, steht. Der Osthorizont und somit der Punkt an dem die Lichter und Planeten aufsteigen, liegt im Horoskop immer auf der linken Seite.

Grafik Bewegungsrichtungen im Horoskop
Darstellung der RichtungsverlÀufe von Sonne, Mond und Planeten in einer Horoskopzeichnung. Der rote Kreis zeigt den Verlauf der Gestirne entlang der Ekliptik. Der blaue Pfeil weist auf die tÀgliche Bewegung der Gestirne, also ihr Auf- und Untergehen, hin.

Die Horizontlinie teilt das Horoskop in eine Tag- und eine NachthĂ€lfte. Planeten ĂŒber der Horizontlinie befinden sich in der TaghĂ€lfte, Planeten unter der Horizontlinie befinden sich in der NachthĂ€lfte. Die Platzierung der Sonne zeigt an, ob es sich um ein Tag- oder Nachthoroskop handelt. Dies wiederum war in Hellenistischer Zeit der Ausgangspunkt aller astrologischer Deutung. Die Unterteilung in Tag- und Nachthoroskop sowie die dazugehörigen GrundsĂ€tze der astrologischen Deutung nennt man das Konzept der “Sektion”. Sektion meint kurz gesagt die Aufteilung der Planeten in zwei Gruppierungen, Tag- und Nachtsektion. Dabei ist die Sonne Herrscher der Tagsektion und der Mond Herrscher der Nachtsektion. Die Sektion gibt u. a. Auskunft darĂŒber, wie stark ein Planet im Horoskop gestellt ist. Es macht also einen Unterschied, ob der Horoskopeigner am Tag oder in der Nacht geboren ist.

Die projizierte Sonne in der Horoskopzeichnung

Nun zur Darstellung der Bewegung der Sonne durch den Tierkreis, welche entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn erfolgt. Grundlage ist, wie bereits weiter oben erwĂ€hnt, die Bewegung der Erde um die Sonne und die daraus resultierende Projektion der Sonne auf die Ekliptik. In einem Horoskop sind natĂŒrlich nicht die Sonne in der Mitte und die Erde eingezeichnet, sondern nur die projizierte Sonne, bzw. ihr Symbol. Des Weiteren sind in einem Horoskop u. a. der Mond und die Planeten mit ihren Symbolen eingezeichnet.

Die Ekliptik mit den Tierkreiszeichen, die scheinbare Bahn der Sonne um die Erde, ist in der Grafik unten der Ă€ußere Kreis. Die Tierkreiszeichen sind hier, wie ĂŒblich in einem Horoskop, mit ihren Symbolen eingezeichnet. Die Grafik gibt den anscheinenden Verlauf der Sonne vom Zeichen Widder ♈ ĂŒber das Zeichen Stier ♉ zum Zeichen Zwillinge ♊ an.

zodiak ohne innenkreis
Darstellung der Projektion der Sonne auf den Tierkreis im Horoskop. Grundlage ist die Bewegung der Erde um die Sonne.

Die Drehbewegung der Erde um ihre eigene Achse und die Richtung der 12 Orte im Horoskop

Jetzt zur persönlicheren Dimension des Horoskops, nĂ€mlich den Orten bzw. HĂ€usern. Die Orte gehen ursprĂŒnglich mit den Zeichen des Tierkreises einher; das bedeutet ein Zeichen = ein Ort. Ausgangspunkt fĂŒr die Bestimmung der Zugehörigkeit der Tierkreiszeichen zu den Orten ist der Aszendent. In der Grafik unten liegt der Grad des Aszendenten in der Mitte des Zeichens Widder, also um die 15Âș. Widder wird also zum Zeichen des ersten Ortes. Dabei ist es gleich, in welchen Grad der Aszendent fĂ€llt. Das Tierkreiszeichen des Aszendentengrades wird im GanzzeichenhĂ€usersystem immer zum ersten Ort, von seinem ersten bis letzten Grad. Der Aszendent ist ausschlaggebend fĂŒr das ganze Horoskop und er ist ein wesentlicher Faktor im ersten Ort, nicht aber die Spitze desselbigen, wie es z.Bsp. bei den Koch- oder Placidus-HĂ€usersystemen der Fall ist.

Die Nummerierung der Orte erfolgt in Tierkreiszeichenordnung, also entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn. Diese Nummerierung ist gleichzeitig auch die Reihenfolge des “Aufstieges” der Orte und den in ihnen platzierten Planeten. Der blaue Pfeil in der unten stehenden Grafik zeigt dies an. Das in Uhrzeigerrichtung stattfindende Aufsteigen der Planeten und der Orte in denen sie sich befinden, wird also auch im Horoskop deutlich.

nummerierung-der-12-orte-drehung-erde-um-eigene-achse-1.jpg
Nummerierung der Orte bzw. “HĂ€user” und Veranschaulichung des Aufstieges dieser und der Gestirne in ihnen. Die Sonne befindet sich im ersten Ort unter der Horizontlinie. Durch die Drehbewegung der Erde um ihre eigene Achse (durch blauen Kreis in der Mitte dargestellt) wird dieser bald vollstĂ€ndig ĂŒber der Horizontlinie gelegen sein. Die Sonne wird also in KĂŒrze ĂŒber dem Horizont aufgehen — es wird Tag.

Kurzes Deutungsbeispiel zur obigen Grafik

Wie wir bereits wissen, geben die Tierkreiszeichen den Orten und ihren Bedeutungen eine gewisse “FĂ€rbung”. In der Grafik oben liegt der Aszendent im Zeichen Widder. Auch die Sonne findet sich in diesem Zeichen wieder, und zwar kurz vor ihrem Aufstieg ĂŒber den Horizont. Dies ist einer der stĂ€rksten Stellungen fĂŒr einen Planeten im Horoskop. Der Aszendent und der gesamte erste Ort geben betrĂ€chtlichen Aufschluss ĂŒber die Erscheinung des Horoskopeigners. In der Antike nannte man den ersten Ort auch “Ruder” oder “Steuer” (nach einer Metapher der Seefahrt), welches mit dem Horoskopeigner selbst und seinem Leben gleichgesetzt wurde. Folglich ist der erste Ort der wichtigste unter allen zwölf Orten im Horoskop.

Die Sonne steht fĂŒr den Kern unseres Selbst, unsere IdentitĂ€t und auch in gewissem Maße fĂŒr unserer “Rolle” auf der BĂŒhne des Lebens. Widder ist ein kardinales Feuerzeichen. Es ist das erste Zeichen des Tierkreises und steht somit u. a. fĂŒr Neuanfang, Aufbruch und Tatendrang. Sein Herrscher ist der Planet Mars. Abgesehen von den anderen Horoskopfaktoren, welche die gegebenen Platzierungen entweder verstĂ€rken oder abschwĂ€chen können (vor allem hier der Herrscherplanet Mars), lassen allein diese Faktoren auf einen Menschen schließen, dem es von Natur aus leicht fĂ€llt sich anderen mitzuteilen, bzw. sich durchzusetzen was, wie alle Konstellationen im Horoskop, positiv als auch weniger positiv ausgelebt werden kann.

Anmerkung: Es ist hier nicht möglich weiter auf die Bedeutungen der einzelnen Orte einzugehen. Diese ergeben sich nĂ€mlich neben der hier aufgefĂŒhrten scheinbaren Bewegungsrichtung der Gestirne von ihrem Aufgang zu ihrem Untergang, ausgelöst von der Drehbewegung der Erde um ihre eigene Achse, auch aus den sogenannten “Freuden der Planeten“. Diese sind aber Thema fĂŒr einen weiteren Artikel. Wer sich jedoch schon jetzt ĂŒber die Freuden informieren will, dem empfehle ich besonders Chris Brennans AusfĂŒhrung “The Planetary Joys and the Origins of the Significations of the Houses and Triplicities“.

Bonus

Zum Abschluss gebe ich der Maus das Wort.

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Quellen und weiterfĂŒhrende Literatur:

Brennan, Chris. Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune. Denver: Amor Fati Publications, 2017.

Brennan, Chris. The Hellenistic Astrology Course. https://courses.theastrologyschool.com/courses/hellenistic-astrology-course.

Stenudd, Stefan. Zodiac Archetypes – Twelve Fundamental Types in the Horoscope. https://www.completehoroscope.org/astrology/zodiac-archetypes.htm. Gelesen 17.1.2019.

Brand, Rafael Gil. Lehrbuch der klassischen Astrologie. Chiron Verlag, 2000.

Erik van Slooten. Traditionelle Horoskopdeutung. Ein Lehrgang zum Selbststudium. Chiron Verlag, 2014.

Hand, Robert. Traditionelle Astrologie: GanzzeichenhĂ€user – Tag- und Nachthoroskope. Chiron Verlag, 2007.

Romankiewicz, Brigitte. Spielfeld der Götter – C.G. Jungs Archetypenlehre und die Astrologie. Deutsche Erstausgabe. Chiron Verlag, 2002.

 

Titelbild: ESO/B. Tafreshi (twanight.org), Star Trails over Atacama Desert Cacti, CC BY 4.0

 

Zuletzt bearbeitet: 27.2.2019